Spyware und Trojaner sind im Internet und auf Datenträgern unterwegs und oft sehr gut versteckt. Die Entwicklungen raffinierter Programme sind so rasant, dass die Entwickler von Sicherheitssoftware immer gut zu tun haben, um auf dem neusten Stand zu bleiben.
Ziel der Programme ist es an Passwörter und andere sensible Daten zu kommen, die monetarisiert werden können. Die digitale Kriminalität hat in den vergangenen Jahren wieder enorm zugenommen. Ein Ende der Entwicklungen ist wohl kaum jemals in Sicht, denn das Risiko wirklich gefasst zu werden ist relativ gering.
Hinzu kommt, dass sich die Entwickler der gefährlichen Programme oftmals im Ausland befinden oder in einem Land, wo die juristische und strafrechtliche Verfolgung sich als ein sehr aussichtloses Unterfangen darstellt.
Im Zuge der technischen Entwicklungen und modernen Möglichkeiten sollte die Verfolgung von Entwicklern bösartiger Software von staatlichen Stellen strenger und ernsthafter verfolgt werden, wie es bisher geschehen ist.
Als Spyware (Zusammensetzung aus spy, dem englischen Wort für Spion, und -ware als Endung von Software, also Programmen für den Computer; zu deutsch etwa Schnüffelprogramm oder -software) wird üblicherweise Software bezeichnet, die Daten eines PC-User ohne dessen Wissen oder Zustimmung an den Hersteller der Software (Call Home) oder an Dritte sendet oder dazu genutzt wird, dem Benutzer direkt Produkte anzubieten.
Spyware kann sich schnell verbreiten, wenn die bestehende Firewall versagt hat oder gar keine vorhanden ist. Moderne Antivirenprogramme liefern bereits integrierte Spyware-Checker und Removingtool mit um infizierte System davon zu befreien. Hierbei ist nur zu hoffen, dass die bereits gefundene Spyware Ihre zugestellte Aufgabe nicht durchführen konnte.
Oftmals finden wir über die erkannte Spyware-Software Hinweise über Auftrag und Art und Weise der Datensammlung und Übermittlung an eine externe Stelle. Nach Höhe des vorhandenen Risikos und dem Schaden der im schlimmsten Fall eintreten könnte, sollten entsprechende Präventionsmaßnahmen herangezogen werden. Änderung von Zugansgdaten und Passwörtern in Mailaccounts, Buchhaltungssoftware und Online-Bankingsystemen sind Standardmaßnahmen, die ins Auge gefasst werden sollten.
Eine Antivirensoftware (auch Virenscanner oder Virenschutz genannt, Abkürzung: AV) ist ein Programm, das bekannte Computerviren, Computerwürmer und Trojanische Pferde aufspürt, blockiert und gegebenenfalls beseitigt.
Die meisten der Computerviren, die Anfang und Mitte der ’80er Jahre geschrieben wurden, waren auf reine Selbstreproduktion beschränkt und verfügten oft noch nicht einmal über eine spezifische Schadfunktion. Erst als die Technik der Virenprogrammierung breiteren Kreisen bekannt wurde, tauchten zunehmend Viren auf, die gezielt Daten auf infizierten Rechnern manipulierten oder zerstörten. Damit war die Notwendigkeit gegeben, sich um die Bekämpfung dieser schädlichen Viren durch spezielle Antivirenprogramme Gedanken zu machen.
Bevor eine Internet-Anbindung üblich wurde, verbreiteten sich Viren typischerweise über Disketten. Antivirenprogramme wurden zwar manchmal verwendet, aber nur unregelmäßig auf einen aktuellen Stand nachgeführt. Während dieser Zeit prüften Antivirenprogramme nur ausführbare Programme sowie die Boot-Sektoren auf Disketten und Festplatten. Mit der Verbreitung des Internets begannen Viren auf diesem Weg, neue Rechner zu infizieren und damit eine allgemeinere Gefahr darzustellen.
Wir liefern Ihnen hier Testberichte und geben Kaufempfehlungen ab zu Produkten aus dem Bereich Firewall, Spyware-Check, Skriptblocker und Antiviren-Software.
Unser Hauptansprechpartner sind hier Einzelplatzanwender im Homeoffice, die an keine Unternehmenstruktur angebunden sind. Die Firewallsoftware dient dazu, den Netzwerkzugriff zu beschränken, basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten. Sie überwacht den durch sie hindurch laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden, oder nicht. Auf diese Weise versucht sie unerlaubte Netzwerkzugriffe zu unterbinden.
Abhängig davon, wo die Firewallsoftware installiert ist, wird unterschieden zwischen einer Personal Firewall (auch Desktop Firewall) und einer externen Firewall (auch Netzwerk- oder Hardwarefirewall genannt). In Abgrenzung zur Personal Firewall arbeitet die Software einer externen Firewall nicht auf dem zu schützenden System selbst, sondern auf einem separaten Gerät, welches Netzwerke oder Netzsegmente miteinander verbindet und dank der Firewallsoftware gleichzeitig den Zugriff zwischen den Netzen beschränkt. In diesem Fall kann ‚Firewall’ auch als Bezeichnung für das komplette System stehen (ein Gerät mit der beschriebenen Funktion).
Die Funktion einer Firewall besteht nicht darin, Angriffe zu erkennen. Sie soll ausschließlich Regeln für die Netzwerkkommunikation umsetzen. Für das Aufspüren von Angriffen sind so genannte IDS-Module zuständig, welche durchaus auf einer Firewall aufsetzen können. Sie gehören jedoch nicht zum Firewallmodul.
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